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committed by
TANIGUCHI Takaki
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c3da7b4a44
commit
bfe15b23fb
@@ -1,6 +1,6 @@
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# dvdisaster: German homepage translation
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# Copyright (C) 2004-2009 Carsten Gnörlich
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# Copyright (C) 2004-2010 Carsten Gnörlich
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# UTF-8 trigger: äöüß
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@@ -18,8 +18,9 @@ begin_page();
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<a href="#pronounce">1.1 Wie spricht man "dvdisaster" aus?</a><p>
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<a href="#pipo">1.2 Was sind Qualitäts-Analysen und warum werden nicht mehr unterstützt?</a><p>
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<a href="#compat">1.3 Ist dvdisaster mit nachfolgenden Versionen kompatibel?</a>
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<a href="#compat">1.3 Ist dvdisaster mit nachfolgenden Versionen kompatibel?</a><p>
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<a href="#eccpos">1.4 Bei erweiterten Abbildern liegen die Fehlerkorrektur-Daten am Ende des Datenträgers. Ist das eine schlechte Wahl?</a><p>
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<a href="#recovery">1.5 Was sind die Unterschiede zwischen Fehlerkorrektur auf Datei- und Abbild-Ebene?</a>
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<hr><p>
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<b><a name="pronounce">1.1 Wie spricht man "dvdisaster" aus?</a></b><p>
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@@ -56,6 +57,126 @@ Fehlerkorrekturdateien von Vorgängerversionen weiter verwenden und brauchen
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diese <i>nicht</i> neu zu erzeugen.<p>
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<div align=right><a href="#top">↑</a></div><p>
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<b><a name="eccpos">1.4 Bei erweiterten Abbildern liegen die Fehlerkorrektur-Daten am Ende des Datenträgers. Ist das eine schlechte Wahl?</a></b><p>
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Nein. Zunächst eine kleine Begriffsbestimmung:
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Wenn wir 80 Bytes Nutzerdaten mit 20 Bytes Fehlerkorrektur-Daten erweitern,
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dann erhalten wir einen "Ecc-Block", der aus 100 Bytes besteht.
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Nun betrachten Sie die folgenden Überlegungen zu dem Ecc-Block:
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<ol>
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<li>Es ist egal, wo die Fehlerkorrektur-Daten innerhalb des Ecc-Blocks liegen.
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<p>
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Der RS-Dekoder unterscheidet nicht zwischen Nutzerdaten und
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Fehlerkorrektur-Daten. Für ihn besteht der Ecc-Block aus 100 Bytes,
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von denen er eine beliebige Menge aus 20 Bytes wiederherstellen kann.
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Das können die ersten oder letzen 20 Bytes sein, aber auch
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jede Kombination von 20 Bytes dazwischen kann wiederhergestellt werden,
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solange die restlichen 80 Bytes
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noch in Ordnung sind. Daraus folgt daß die Position der Fehlerkorrekur-Daten
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innerhalb des Ecc-Blocks egal ist. Die Leistungsfähigkeit der
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Fehlerkorrektur wird nicht davon beeinflußt, ob die Fehlerkorrektur-Daten
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am Anfang oder Ende der Nutzerdaten eingefügt werden oder ob sie gar mit
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den Nutzerdaten vermischt sind.</li>
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<li>Eine gleichförmige Verteilung des Ecc-Blocks kompensiert den Einfluß schlechter Datenträger-Bereiche.<p>
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Optische Datenträger haben höhere Ausfallwahrscheinlichkeiten in den
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äußeren Bereichen; aus technischen Gründen müssen aber hier die
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Fehlerkorrektur-Daten gespeichert werden. Dieser Effekt wird jedoch
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dadurch kompensiert, daß der Inhalt der Ecc-Blöcke gleichmäßig über
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den Datenträger verteilt wird. Nehmen wir an daß der Datenträger zu 80%
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mit Nutzerdaten gefüllt ist. Dadurch verbleiben 20% am äußeren Rand für
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Fehlerkorrektur-Daten. Betrachten wir jetzt wieder den Ecc-Block aus
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100 Bytes. Um ihn zusammenzubauen nehmen wir 80 Bytes aus dem Bereich der
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Nutzerdaten und 20 zusätzliche Bytepostionen aus dem Fehlerkorrektur-Bereich.
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Selbst unter diesen Einschränkungen können die 100 Bytes des Ecc-Blocks
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gleichmäßig über den Datenträger verteilt werden, von innen nach außen
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und mit einem jeweils maximal großen Abstand zu ihren Nachbarn.
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Zusammen mit Punkt (1) werden so die Einflüsse schlechter Datenträger-Bereiche
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kompensiert: Aus Symmetriegründen existiert für jedes Fehlerkorrektur-Byte
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im (schlechten) äußeren Bereich ein Nutzerdaten-Byte im (guten) inneren
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Bereich des Datenträgers. <p>
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(Wenn Sie die Argumentation noch nicht nachvollziehen können, stellen Sie
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sich vor, die Fehlerkorrektur-Daten in dem inneren Bereich des Datenträgers
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zu speichern und die Nutzerdaten im äußeren Bereich. Überdenken Sie
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Punkt (1) erneut um zu sehen daß sich dadurch für die Fehlerkorrektur
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nichts verbessert.)
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</li>
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</ol>
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<div align=right><a href="#top">↑</a></div><p>
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<b><a name="recovery">1.5 Was sind die Unterschiede zwischen Fehlerkorrektur auf Datei- und Abbild-Ebene?</a></b><p>
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Optische Datenträger sind aus 2048 Bytes großen Sektoren aufgebaut.
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Die meisten Sektoren davon werden zum Speichern von Dateien verwendet,
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aber einige zusätzliche Sektoren sind nötig,
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um "Meta-Daten" wie z.B. die Struktur
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von Unterverzeichnissen zu speichern.<br>
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Abbildung 1.5.1 (nachfolgend) zeigt wie ein Verzeichnis "Fotos" mit drei
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Dateien "wald.jpg", "felsen.jpg" und
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"schutz.par" <a href="#note1"><sup>1)</sup></a> auf dem Datenträger
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realisiert ist: Die Dateien werden auf die grünen bzw. blauen Sektoren
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abgebildet. Ein weiterer rot markierter Sektor wird benötigt,
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um die Struktur des "Fotos"-Verzeichnisses abzuspeichern.
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<p>
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<table width="100%"><tr><td align="center"><img src="images/metadata1.png"></td></tr></table><p>
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<b>Nachteile der Fehlerkorrektur auf Dateisystem-Ebene bei optischen Datenträgern.</b><br>
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Nehmen wir jetzt eine Dateisystem-basierte Fehlerkorrektur an.
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Die Datei "schutz.par" enthält Fehlerkorrektur-Informationen, mit denen
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unlesbare Sektoren innerhalb der Dateien "wald.jpg" und "felsen.jpg"
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wiederhergestellt werden können. Dies funktioniert nur solange wie
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wir unlesbare Sektoren antreffen, die innerhalb von Dateien liegen.
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Sobald Meta-Daten unlesbar werden, versagt die Fehlerkorrektur auf
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Datei-Ebene. Betrachten Sie Abbildung 1.5.2: Wenn der rote Sektor
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für das Unterverzeichnis "Fotos" unlesbar wird, verlieren Sie nicht nur das
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Verzeichnis selbst, sondern auch alle darin enthaltenen Dateien.
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Dies liegt an der logischen Struktur des ISO/UDF-Dateisystems.
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Sobald die Meta-Daten des Verzeichnisses verloren sind, gibt es keine
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Möglichkeit mehr festzustellen wie die grünen und blauen Sektoren
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den Dateien zugeordnet sind. Daher haben wir einen kompletten Datenverlust
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obwohl alle zu den Dateien gehörenden Sektoren noch lesbar sind.<p>
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<table width="100%"><tr><td align="center"><img src="images/metadata2.png"></td></tr></table><p>
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<p>Bitte beachten Sie daß sich das Problem nicht lösen läßt indem man
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die Datei "schutz.par" auf einem anderen Datenträger speichert.
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Der Unterverzeichnis-Sektor ist immer noch nicht wiederherstellbar
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da er nicht von den Fehlerkorrektur-Daten innerhalb von "schutz.par"
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abgedeckt wird.<p>
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<b>Vorteile der Fehlerkorrektur auf Abbild-Ebene bei optischen Datenträgern.</b><br>
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dvdisaster betreibt Fehlerkorrektur auf der Abbild-Ebene.
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Der Datenträger wird als ISO-Abbild gelesen und verarbeitet.
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Das ISO-Abbild enthält alle Sektoren des Datenträgers, also auch diejenigen
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die Meta-Daten des Dateisystems enthalten. Dementsprechend schützt die
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Fehlerkorrektur von dvdisaster <i>alle Sektoren</i> innerhalb des
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ISO-Abbildes, d.h. sowohl Dateien als auch Meta-Daten (z.B. Verzeichnisse)
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werden wiederhergestellt. Abbildung 1.5.3 verdeutlicht den Bereich des
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Abbild-basierten Schutzes.
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<table width="100%"><tr><td align="center"><img src="images/metadata3.png"></td></tr></table><p>
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Weder das Lesen des beschädigten ISO-Abbildes noch die Anwendung
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der Fehlerkorrektur benötigen Informationen aus dem Dateisystem.
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Solange das Laufwerk den Datenträger noch erkennt, wird dvdisaster
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in der Lage sein die noch lesbaren Sektoren einzusammeln. Daher gibt es
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im Gegensatz zum Datei-basierten Ansatz
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keine kritischen Einzelsektoren, die zum kompletten Ausfall der
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Fehlerkorrektur führen können.
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<table width="30%" cellpadding="0">
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<tr bgcolor="#000000"><td><img width=1 height=1 alt=""></td></tr>
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</table>
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<a name="note1"><sup>1)</sup>
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Das ist nicht als Angriff gegen das PAR/PAR2-Projekt gemeint.
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Carsten ist einfach der Meinung daß ein Schutz auf Datei-Ebene
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auf optischen Datenträgern nicht funktioniert :-)</a>
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<div align=right><a href="#top">↑</a></div><p>
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<!--- do not change below --->
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